Grundwasser suchen, dass gehört zu den Aufgaben der GBM. Grundwasser, besitzt eine hohe Bedeutsamkeit, denn es sichert uns die Trinkwasserversorgung und wird in Zukunft im Rahmen erneuerbarer Energiequellen, verstärkt als Wärmequelle angezapft werden.
Für die Grundwassersuche stehen verschiedene geophysikalische Messmethoden zur Verfügung. Mit diesen können wir zudem Wasserschutzgebiete abgrenzen.
Einen Grund für die Notwendigkeit solcher Wasserschutzgebiete liefert die Landwirtschaft. Ein anhaltender Schadstoffeintrag durch Überdüngung oder aus Gülle der Massentierhaltung führt teilweise zu einer massiven Bodenverunreinigung. Nitrat-Rückstände im Trinkwasser sind die Folgen.
Richten wir Wasserschutzgebiete ein, kann zumindest diese Schadstoffquelle ausgeschlossen werden. Unsere Beispiel gibt einen kleinen Einblick in die Grundwassersuche.
Aufgabe:
Erkundung einer Kiesrinne zur Abgrenzung eines Wasserschutzgebietes.
Methodik: Geoelektrische Multielektrodenmessungen. Elektrodenabstand: 6 m
Ergebnis:
Im Bereich der durchgeführten Messungen konnte eine bis vierzig Meter
unter Geländeoberkante reichende Rinne nachgewiesen werden,
obwohl das Gelände nahezu eben ist

Grundwasserquelle

